23
Mai
2007

Wieder da...

vom Merry Meet Festival 2007 in Austrien, und voller neuer Eindrücke von neuen Menschen und sonstwas noch...
Und so kommt es, daß es noch einige Nach(t)arbeit zu tun gibt und in den Diskussionsforen viele Teilnehmer noch ein bißchen intellektuelle Reflexion betreiben, so wie ich selbst auch. Interessante Sache, und kein Geheimnis.
Basteln blumiger Wurfgeschosse
Schau doch mal hin.

16
Mrz
2007

The Rose live

Jetzt konnte ich es doch nicht lassen: Ich mußte einfach so lange probieren, bis es einigermaßen ging. Das habe ich dann gleich aufgenommen, und dadurch kam ich auf die Idee, eine '1st-Take-Reihe' zu beginnen. Dabei verwende ich die erste Aufnahme, den ersten Take. Nicht den zweiten, nicht den ersten mit einer neuen Gesangsspur im Overdub-Verfahren, nein! Den ERSTEN!!! No mercy...
Es gibt zwei Studioweisheiten, die wohl jeder bestätigen kann, der sowas schon einmal gemacht hat:
- Die Wahrheit ist schrecklich!
und
- Scheiße kann man nicht polieren!

Nachdem ich die erstere zähneknirschend akzeptiere brauche ich mir um die letztere keine Gedanken zu machen - alles hat sein Gutes.


Ich habe mich soweit abgehärtet, daß ich beim letzten Vers nur noch ein bißchen falscher singe und mich ein bißchen öfter vergrapsche anstatt loszuheulen, wenn ihr mögt, könnt ihr es anhören, von da.
Ich stellte mir beim Aufnehmen vor, du säßest neben mir auf dem Boden und hörtest zu. Viel Spaß, gut seufz...

15
Mrz
2007

The Rose

Anläßlich des Blog-Beitrages bei Karan:

Bette Midler - The RoseDie Rose
Some say love it is a riverManche sagen, die Liebe sei ein Fluß,
that drowns the tender reedder das sanfte Schilf ertränke.
some say love it is a razorManche sagen, die Liebe sei ein scharfer Dolch,
that leaves your soul to bleedder deine Seele blutend zurückläßt.
Some say love it is a hungerManche sagen, die Liebe sei eine Gier,
an endless aching needein ewig schmerzendes Verlangen.
I say love it is a flowerIch sage, die Liebe ist ein Blume,
and you its only seedund du bist ihr einziges Samenkorn.
It's the heart afraid of breakingEs ist das Herz, das Angst hat zu brechen,
that never learns to dancedas niemals lernt zu tanzen.
it's the dream afraid of wakingEs ist der Traum, der Angst hat zu erwachen,
that never takes the chanceder niemals die Gelegenheit ergreift.
It's the one who won't be takenEs ist der, den niemand nimmt,
who cannot seem to giveder nie zu geben scheint.
and the soul afraid of dyingUnd die Seele voller Todesangst,
that never learns to livedie niemals lernt zu leben.
When the night has been too lonelyWenn die Nacht allzu einsam gewesen ist,
and the road has been too longund die Straße war allzu lang,
and you think that love is onlyund du meinst, die Liebe sei wohl nur
for the lucky and the strongfür die Glücklichen und Starken da,
Just remember in the winterErinnere dich doch, daß im Winter,
far beneath the bitter snowweit unter dem bitteren Schnee,
lies the seed that with the sun's lovedie Saat liegt, aus der, unter der Liebe der Sonne,
in the spring becomes the roseim Frühling wächst: die Rose.


Seufz...

1
Mrz
2007

BAAAAAAHHHHHH!!!!!!!

Was für ein Scheiß-Land!
Auch, wenn mir klar ist, daß nicht alles Scheiße ist in D - und vor allem nicht jede(r) !!! - komme ich an vereinzelten Schreikrämpfen manchmal einfach nicht vorbei:

BAAAAAAAAAHHHAAAAAAAAAHHHHHH!!!!!!

Da bekomme ich schon wieder von so einem 'Beauftragten' so ein stinkendes Schreiben, ich solle meine Millionen von Radios, Fernsehgeräten, PCs, Handys und was sonst noch anmelden, sonst setzte es 'Zwangsgeld', 'Hausdurchsuchung' und so weiter. Das alles auf Briefpapier des Bayerischen Rundfunks. Was man nicht alles für ein paar Euros Provision so macht, gell, Hr. Nervbolzen? Scheinbar läuft eine neue Kampagne, zumindest in Bayern. Obacht geb'm, länger leb'm!
Schaut doch mal da vorbei:

pc-gebuehr.de - Wann Sie für Ihren PC Rundfunkgebüren zahlen müssen


Anarchie ist machbar, Herr Nachbar!

Unfaßbar. Daß sich so wenige darüber aufregen, meine ich!

25
Feb
2007

Im Wald

Schön, daß mich meine Lieblingsgöttin immer noch hört, obwohl ich sie einige Zeit etwas vernachlässigt habe.
Im Wald

Die Rückkunft in der materiellen Welt fällt aber nach wie vor ziemlich schwer, da muß ich noch dazulernen. Andererseits: mir ist es wichtiger, sie überhaupt verlassen zu können...

18
Feb
2007

Song 1.0 Beta ...

Und wieder drängt es mich, vorab ein Textlein fein hier hinzuschreiben.

Die Melodei
ist nicht dabei.
Ich hab' sie schon geschrieben,
doch muß ich sie noch üben.
:-(

Also los:

Zerlegst mich in meine Puzzleteile,
-prima gegen Langeweile!-
hilfst mir beim Zusammensetzen,
wirst mich nie dabei verletzen.

Siehst das, was ich auch geseh'n,
laß mich ein Stückchen mit dir geh'n.
Sei mir Hort und sei mir Hafen,
laß mich ein bißchen bei dir schlafen.

Funkel-Glitzer-Sternen-Frau,
kennst wilde Welten so genau,
hast mir ja schon davon erzählt,
besuch' mich, komm in meine Welt!

Drachenschreck und Koboldsschalk,
Schamanin, Hexe, Wechselbalg,
Druidenpoker, Nebelfetzen,
Feen um die Bäume hetzen.

In unser'm Geist lodern die Feuer
um schrecklich schöne Ungeheuer.
Laß mich mit dir die Nacht durchwachen
laß uns weinen, träumen, lachen.

Funkel-Glitzer-Sternen-Frau,
kennst wilde Welten so genau,
hast mir ja schon davon erzählt,
besuch' mich, komm in meine Welt!

Tanzt du mit mir den Feuertanz,
bin ich heil, bin ich ganz.

So, jetzt macht es nichts mehr, wenn ich den Schmierzettel verliere. Ich hoffe mal darauf, daß towday.net keinen Datenverlust haben wird. Demnächst wird dann auch wieder ein neuer Eintrag in meinem Wellenspeicher sein.
"Bisse Tage."

14
Feb
2007

Den Göttern sei Dank...

..., daß sie mir, oft in letzter Sekunde, immer wieder die Kraft gegeben haben, weiterzumachen, es nochmal zu probieren, nicht aufzugeben. So begegne ich dann doch noch Menschen, die ähnliche Sehnsüchte haben wie ich, die unter den gleichen Umständen leiden und das auch benennen können, anders als die vielen, vielen Schlafenden, die zwar Nachtwandler sind, aber noch nicht mal Traumtänzer, weil sie weder Träume noch Tänze zu kennen wagen. Solche Menschen schreiben zum Beispiel sowas. Zum Glück!

Manchmal habe ich einen Traum:

Ich laufe bodenlos im Weltraum umher, in der Ferne sind Sterne zu sehen, wie ein Abendhimmel ringsum, es gibt nichts Konkretes weit und breit. Ab und an kommen mir Menschen entgegen oder unsere Schwebepfade nähern sich einander. Ich bin dann jedesmal ganz aufgeregt und freue mich, endlich jemandem in die Augen sehen zu können, ein Gespräch zu führen, vielleicht sogar einen Ausweg finden zu können aus meiner verzweifelten Lage (wenn es sich, was leider selten vorkommt, um eine schöne Frau handelt, freue ich mich sogar auf nochwas anderes...).
Doch es passiert - nichts! Das andere Wesen besitzt zwar die Körperfunktionen eines Menschen, denn es atmet, es bewegt sich, man kann den Lidschlag erkennen, und es strahlt im eisigen Weltraum sogar etwas Wärme ab. Und doch: Es zeigt keine Reaktion. Es schläft.

Dieser Traum endet nie in etwas Handfestem, er hat keinen Anfang und kein Ende. Gerade das macht ihn so beunruhigend.

Und jetzt, nicht im Traum, sondern im stofflichen Leben, treffe ich Menschen, die mich Anblicken, Umarmen, Küssen, sonstwas, weil sie genau wissen, wie sich das anfühlt, allein im Dunkel zu schweben, frierend und einsam. Sie wissen, daß fast alle schlafen, die sie passieren, und sie spüren es und schreien laut:

N E I I I N !!!

Der beruhigendste Schrei, den ich mir vorstellen kann!

Ich schreie auch schon lange, und nun, nach einem halben Leben, hört mich jemand.
Loki, Daghda, empfangt meinen tiefen Dank!

Und das war einer meiner ersten Schreie! So etwa 1984, ich war also 20 Jahre jung.

Ich hab 's mal schnell grob ins Deutsche zurückübersetzt:

Missing Contact - Kontakt fehlt oder
Ich vermisse die Berührung (das kann jeder auffassen, wie er will.)

Du sagst: 'Hey, erzähl' mir deine Probleme, Kleiner!', aber ich fühle, daß es dich nicht interessiert.
Und ich wünsch' dich ganz weit weg von hier, und, Oh, Gott, ich möchte einfach irgendwo sein.
Laß mich allein in meinem Schmerz, ich fühle mich wie ein nacktes Kind auf dem Eis.
Ich möchte laut herausweinen, ich kann kein Wort sagen. Du wirst mich nie ohne Verkleidung sehen!

Kontakt fehlt - leben in einem leeren Raum.
Kontakt fehlt - Silicongesicht!
Kontakt fehlt - Beten durch Fernsehschauen.
Kontakt fehlt - Ich kann nicht sehen.

Laß du mich allein in meinen Träumen, und ich werde die Welt da draußen lassen.
Ich will von niemandem gestört werden, nie endende Stille wird mein Führer sein.
Laß du mich allein, mein Herz heimlich versteckt tief in der Leere.
Manchmal habe ich ein paar Tränen in den Augen: welche Schande, welche Enttäuschung!

Kontakt fehlt - leben in einem leeren Raum.
Kontakt fehlt - Silicongesicht!
Kontakt fehlt - Beten durch Fernsehschauen.
Kontakt fehlt - Ich kann nicht sehen.

Soweit erstmal.
Das Gute lebt, habt teil.

13
Feb
2007

Zweierlei:

Erstens:
Das Blog ist wieder offen, auch anonyme Kommentare sind wieder möglich.

Zweitens:
Ich habe einen alten Song von mir wiedergefunden, der sowohl vom Inhalt wie von der Instrumentierung her gut zu dem paßt, was ich mit einem guten Freund über diverse Erscheinungsformen des Musizierens kürzlich besprochen habe.

Außerdem gibt 's ja vielleicht noch jemand da draußen, der oder dem er gefallen könnte.

Also, dann: Ein kleines Wellenbad im Wellenspeicher!
Und hier der Text:

Kinder des Mondes

Blicke gesendet, Worte getauscht.
Zu dir gewendet, an dir berauscht.
Augen voll Liebe, Lachen voll Glück.
Wenn ich bei dir bliebe... ,
hey, weich' nicht zurück.

Körper streift Körper, Mund trifft Mund,
Gedanken fliegen kreuz und quer, quatschen Seele wund.
Feuer lodern kurz mal auf, wer bläst hier in die Glut?
Brennen Augen lichterloh: das tut richtig gut.

Kinder des Mondes wollen wir sein.
Veitstanz und Liebe im Mondenschein.
Nie mehr verloren, nie mehr gequält.
Wir werden Eins mit dieser Welt.

Mund voll Begierde, Körper voll Kraft,
Seele voll mit Schönheit, Baum voller Saft.
Mach' doch Pause hier bei mir, und nicht immer auf der Flucht.
Laß mich die Sterne seh'n mit dir, die wir so lang gesucht.

Hände aus Zärtlichkeit, Stimme voller Lust.
So wach, so frei, so hell, so hoch, so wunderbar bewußt.
Liebst die Welt und liebst das Leben, hab' ich gleich gewußt!
Ich will mich verlier'n in dir, schade wenn du gehen mußt

Kinder des Mondes wollen wir sein.
Veitstanz und Liebe im Mondenschein.
Nie mehr verloren, nie mehr gequält.
Wir werden Eins mit dieser Welt.

10
Feb
2007

Zack - und anders!

So schnell geht 's:
Da trifft man ein paar Leute, manche wohl bekannt, manche ein wenig, manche gar nicht, und dann sitzt man im Kreis und hält ein kleines Palaver und so weit, so gut. Sowas kennt jeder.
Aber mir ging es so, wie es auch jeder kennen sollte, aber leider nicht jeder kennt, fürchte ich:
Alle wollen etwas lernen, erfahren. Die Leute strahlen mehr oder weniger stark dieses Gefühl aus.
'Curiousity killed the cat.' - und wenn schon! Fatalismus a la 'Schlimmer kann 's ja nicht mehr kommen.' ist auch in Ansätzen bei dem einen oder der anderen dabei, Einsamkeit, unerfüllte Sehnsüchte, tiefe Liebe, wissendes Lächeln, ungesungene Gesänge, gesungene, leuchtende Augen, matte Kraftlosigkeit und das Auflehnen dagegen - die ganze Palette.

Und, sich abwechselnd, Erfahrene, stets erfolgreich bemüht, die Kräfte der Wünsche in der Runde zusammenzuführen, zu lenken, ohne einzuschränken, Angst zu nehmen und die Geborgenheit im Miteinander der Gruppe bewußt zu machen. Das ist ein schöner Anfang, vielleicht eines großen Versprechens, vielleicht einer umfassenden Heilung, vielleicht 'nur' einer netten Begegnung.
Laßt uns der Dinge harren, die da kommen mögen.

Vielleicht ist es eine Manifestation des Zeitalters des Wassermannes, daß die Menschen wieder umdrehen wollen, weg von der Entfremdung und hin zu dem Gefühl von kalter feuchter Walderde zwischen den Zehen. In Gruppen, die für unser Empfinden auch Gruppen sind, und nicht nur 'Solidargemeinschaften' mit mehreren zig Millionen Mitgliedern.
Der Mensch ist ein Gefühlsvieh, das Maximum an Intellekt besteht darin, bei sich selbst beobachten zu können, was die Gefühle mit einem veranstalten.
Wenn ich das nicht für mich selber zulassen kann, bin ich nicht mehr am Leben. Gestorben mit 5 Jahren, und dann folgen weitere 75 Jahre als Zombie, untot, nicht lebendig, aber im Hier gefangen. Fernseh glotzend, Auto hupend, Kinder schimpfend, auf Aktien-Investment-Fonds einzahlend.
Bis - endlich! - der physische Tod durch Langeweile das Leid beendet.

Ich glaube, ich habe mich verliebt.
Ja, in Dich. Und:
in Euch alle!

7
Feb
2007

Leider!

Aus gegebenem Anlaß muß ich - leider - vorübergehend anonyme Kommentare sperren.
Nutzer von twoday.net müssen sich anmelden. Ich hoffe, ich kann das Blog bald wieder ohne Hag (ohne Unbehagen), sprich Elektrozaun, betreiben.
Quengeln hat noch nie geholfen, zumindest bei mir nicht. Im Gegenteil!
logo
Andreas Stadelmann Hirn an, Hass aus.
eMail: public.andy(dings)WeB.De
Fr., 04. April '25, 18:41 h

Aktuelle Beiträge
funktioniert nicht versuchen...
funktioniert nicht versuchen Sie diese http://www.kinox-to.me Claudia
castilla - 20. Feb, 16:02
I am the new girl
Keep up the awesome work !! Lovin' it!
4rx (Gast) - 9. Apr, 10:31
Eihwaz
Gestern war ich mit lieben Menschen bei einer Vollmond-Wanderung. Schon. ..
Stadl42 - 9. Mär, 03:55
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Wie kommst denn etz da drauf, Andi? Zählen die vielleicht...
Andrea (Gast) - 15. Feb, 12:24
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Genauer gesagt:Rauhnachts-zwischen -Bilanz.Es ist ja...
Stadl42 - 20. Jan, 07:28
Enterprise-Link
Was sind Tribbles? http://www.sock share.com/file/053FD674376 0A53E# oder...
Stadl42 - 12. Jan, 18:52
Wulff und Mythos
Du fragst: "Was hat Wulff mit Mythos zu tun?" --- Jede...
Stadl42 - 5. Jan, 22:58
Rauhnacht, die 1.
Nachdem ich etwas aus der Übung bin, mich konkret an...
Stadl42 - 29. Dez, 02:25
Drachenreiter
Ja, es gibt sie noch! Es gibt noch diese Wesen, machtvoll...
Stadl42 - 4. Dez, 18:53
"Schubladendenken" ...
... ist ja recht negativ konnotiert, und wohl zurecht:...
Stadl42 - 7. Nov, 14:10
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