Beltane
Lange nichts geschrieben, zumindest hier ins Blog. Okay, aber jetzt schreib' ich was, weil ich nämlich einen Anlaß habe, seit langem mal wieder.
Wir, Venayra und ich, haben diesmal nur zu zweit die Höhlenriten begangen.

"Rauch über dem natürlichen Kamin der Höhle im Nachmittagslicht"
Erst war uns beiden Angst und Bange, daß wir uns gegenseitig zerfleischen könnten, so mit nicht recht sorgfältig aufgearbeitetem Beziehungsscherbenhaufen und jeder Menge Ängste und Schmerzen im Hintergrund. Aber alles ging gut.
Erstmal wollten die Großen da oben und da unten wissen, ob wir es wirklich ernst meinen: Fahrzeug bewußtlos (zunächst hielten wir es für mausetot), Bauer mit Traktor keine Zeit. Zufahrt zu unserem besonderen Logistikpunkt gesperrt, d.h. alles Material und Krimskrams ungefähr 1,5 km den Berg hochschleppen und Holz für 2 x Ritualfeuer nicht quer am Hang entlang, sondern steil von unten nach oben wuchten.
Nachdem wir uns gefügig, Kirchen-Christen würden sagen 'demütig', darauf eingelassen hatten, kam als nächstes die Aufarbeitung der teilweise schlechten Energien des letzten Jahres dran: Es war SCHEISSE kalt und regnete, wobei letzteres dazu führte, daß der nette Sommerwald eine graufinstere heimtückische Rutschbahn wurde (hatte ich das mit dem Holz schon erwähnt?), sodaß alles Material ein Vielfaches des normalen Kraftaufwandes verbrauchte. Irgendwann waren wir körperlich am Ende, mein Geist war immer wieder vollkommen leer.
Und genau DAS war's: Ein winziger, winziger Hauch von Nirvana,
nichts wollen,
nichts denken,
nichts begehren,
nichts festhalten,
nichts sagen,
alle Sinne abgeschaltet.
In einer magischen Umgebung mit einer ebensolchen Geschichte und zu einem magischen Ritual zeigte dieser Hauch eines Zustands der absoluten Freiheit wie auch Zufriedenheit natürlich deutliche Auswirkungen. Den Göttern sei Dank bei uns beiden. So konnten wir gut gelaunt das Ritual durchführen, konnten unser Ziel für das nächste Jahr mit Kraft erfüllen und uns an der Vereinigung von Gott und Göttin freuen. Dazwischen schien dann mal sogar ein wenig die Sonne, Artemis sei Dank, die uns ihren wunderbaren Wald doch auch mal wollte leuchten und strahlen lassen. So, hier noch ein paar Bilder, würde ich mal sagen:

"Felskobold im Nachmittagslicht"


"Der frisch hergerichtete Ritualplatz.
links: hinten der erst teilweise geschmückte Südaltar
rechts: Tanzplatz mit West- (blau) und Nordaltar (weiß)"

"Waldverzückung"
Wir, Venayra und ich, haben diesmal nur zu zweit die Höhlenriten begangen.

"Rauch über dem natürlichen Kamin der Höhle im Nachmittagslicht"
Erst war uns beiden Angst und Bange, daß wir uns gegenseitig zerfleischen könnten, so mit nicht recht sorgfältig aufgearbeitetem Beziehungsscherbenhaufen und jeder Menge Ängste und Schmerzen im Hintergrund. Aber alles ging gut.
Erstmal wollten die Großen da oben und da unten wissen, ob wir es wirklich ernst meinen: Fahrzeug bewußtlos (zunächst hielten wir es für mausetot), Bauer mit Traktor keine Zeit. Zufahrt zu unserem besonderen Logistikpunkt gesperrt, d.h. alles Material und Krimskrams ungefähr 1,5 km den Berg hochschleppen und Holz für 2 x Ritualfeuer nicht quer am Hang entlang, sondern steil von unten nach oben wuchten.
Nachdem wir uns gefügig, Kirchen-Christen würden sagen 'demütig', darauf eingelassen hatten, kam als nächstes die Aufarbeitung der teilweise schlechten Energien des letzten Jahres dran: Es war SCHEISSE kalt und regnete, wobei letzteres dazu führte, daß der nette Sommerwald eine graufinstere heimtückische Rutschbahn wurde (hatte ich das mit dem Holz schon erwähnt?), sodaß alles Material ein Vielfaches des normalen Kraftaufwandes verbrauchte. Irgendwann waren wir körperlich am Ende, mein Geist war immer wieder vollkommen leer.
Und genau DAS war's: Ein winziger, winziger Hauch von Nirvana,
nichts wollen,
nichts denken,
nichts begehren,
nichts festhalten,
nichts sagen,
alle Sinne abgeschaltet.
In einer magischen Umgebung mit einer ebensolchen Geschichte und zu einem magischen Ritual zeigte dieser Hauch eines Zustands der absoluten Freiheit wie auch Zufriedenheit natürlich deutliche Auswirkungen. Den Göttern sei Dank bei uns beiden. So konnten wir gut gelaunt das Ritual durchführen, konnten unser Ziel für das nächste Jahr mit Kraft erfüllen und uns an der Vereinigung von Gott und Göttin freuen. Dazwischen schien dann mal sogar ein wenig die Sonne, Artemis sei Dank, die uns ihren wunderbaren Wald doch auch mal wollte leuchten und strahlen lassen. So, hier noch ein paar Bilder, würde ich mal sagen:

"Felskobold im Nachmittagslicht"


"Der frisch hergerichtete Ritualplatz.
links: hinten der erst teilweise geschmückte Südaltar
rechts: Tanzplatz mit West- (blau) und Nordaltar (weiß)"

"Waldverzückung"
Stadl42 - Donnerstag, 14. Mai 2009, 22:28
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