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ich.

10
Nov
2009

UUUUAAAAAaaaahhhhh....

Wie alt bin ich? 16? 17?
Kann nicht mehr schlafen, nicht mehr essen, nicht mehr denken. Überdosis Dopamin, kennt man ja... geile Sache das! Der Grund:

Sie hat mir gesagt, ihr ginge es genau wie mir.

Das gibt's doch gar nicht - Freya, was machst du? Und das auch noch im Herbst!
Mutieren wir alle zu Electronic Lovers? Mag sein, egal.

Heal my nomadic heart, hear my crying ... one time home ...

9
Nov
2009

Online

Kann ich mich verlieben...
  • ... in jemanden, den ich kaum kenne?

  • ... in eine Frau, die ich nie gesehen habe, außer auf einem unscharfen Foto?

  • ... in ein Wesen, dessen Duft ich nie roch?

  • ... in einen Menschen, den ich nie berührt habe?

  • ... in eine bezaubernde Süße, deren tiefe Gedanken ich nur aus Geschriebenem erlesen kann?

  • ... in eine Versprechung, deren Stimme ich lediglich in der verstümmelten Form am Telefon hörte?

  • ... in den Geist, den ich noch nie durch ihre Augen hindurch wahrnehmen konnte?

  • ... in Eine, deren Tier ich noch nicht kennenlernen durfte?

  • ... in ein Bild, von dem ich weiß, dass es nicht stimmen kann, weil ich nur einige Puzzleteile davon habe und der Rest von meinem Hirn dazuerfunden wird, damit es einigermaßen komplett wird?

Kann ich mich verlieben - ONLINE ??? - JA !

Sachen gibt's! Das hätte ich mir noch vor einer Woche nicht vorstellen können...

29
Okt
2009

W-A-R-N-U-N-G

Alle, die in persönlichen Kontakt mit mir zu kommen drohen, seien hiermit gewarnt:

Ich höre gerade mit Rauchen auf !!!

Kann sein, dass ich die nächste Zeit, vielleicht so ein bis zwei Wochen, (noch) etwas gereizter bin als sowieso schon ;-)

Dafür hoffe ich auf 100-prozentige Wiederherstellung aller Körperfunktionen; ab und zu blinkte nämlich so eine Service-Kontrollampe in meinem Hirn:

'Maintaince needed'

- bitte sehr.

22
Sep
2009

Nur die Gischt

"immer noch mit Aufräumen beschäftigt", schrieb ich in meinem letzten Blog-Beitrag.

Nun, es klärt sich, obwohl es schon noch ein paar Schmuddel-Ecken gibt. Das hier ist jedenfalls wieder eine weniger:
Das liest sich vom Versmaß her ein wenig holprig, ist aber ein Liedtext und kein Gedicht und passt ganz hübsch auf die Melodie und überhaupt...

Nur die Gischt

Am Anfang war's noch süß, wie du mich belogst,
Theater spieltest, mich so lieb betrogst.
Doch du spürtest: ich konnt' dich nicht versteh'n.
War kein Wunder, konnte dich ja gar nicht seh'n.
Ich wagte nicht, einen Verdacht zu hegen.
Zu viel Respekt, um dich frei zu legen.

Hab' nie so geweint um eine Liebe.
Hat mich nie so wie mit dir erwischt.
Hab' schon so viel geweint um deine Liebe.
Und die Tränen immer wieder abgewischt.
Vielleicht war'n's ja auch nur Tropfen von der Gischt...

Ganz allein, im Dunkeln, steh' ich da.
Allmählich wird mir meine Einsamkeit gewahr.
Die Verheißung einer bess'ren Zeit
warst du gewesen, doch dann warst du wieder weit.
Sollte freudig sein - und lachen.
Verdammt, wie sollt' ich das denn machen?

Hab' nie so geweint...

Ist echt schade um den schönen Traum.
Erzähl' mir, was du willst, ich werd' nicht mehr d'rauf bau'n.
Geht's dir gut, geht's dir schlecht? - Mir scheißegal.
Rettungsinseln sind schon knapp, ich treff' meine Wahl.
Komm' mir jetzt bloß nicht wieder angeschissen!
Halt' das nicht aus, dich nochmal zu vermissen.

Hab' nie so geweint...



So, jetzt ist mir schon mal wohler.
Die nächsten Tage werde ich es aufnehmen. Mein Computer spinnt noch, den muss ich entweder richten (entweder 'her' oder 'zugrunde') oder einen anderen verwenden. Daran soll es nicht scheitern.

Ach ja, und wählt unbedingt, und am besten auch noch das Richtige!

13
Sep
2009

Und - schwupps - ...

... wieder reingefallen. Wie schon so oft. Ob ich es je lernen werde?

Was bisher geschah (in Stichpunkten):
  • ganz normal gelebt
  • Problem bekommen
  • noch ein Problem
  • noch ein Problem bekommen
  • altes Problem taucht wieder auf
  • OVERLOAD
  • gerade noch der Versuchung widerstanden, den 'NOT-AUS' zu drücken
  • alles durcheinander
  • Angriffen durch Mitmenschen schutzlos ausgeliefert
  • ordentlich die Fresse poliert bekommen
  • versucht, keine Aggressionen zu entwickeln (hat nur ein mal für 5 Minuten nicht geklappt)
  • buddhistisch nachgiebig verhalten
  • immer noch mit Aufräumen beschäftigt
Und jetzt werde ich wie der letzte Arsch behandelt und mir jede Kompetenz abgesprochen. Bis in die kleinsten Alltäglichkeiten. Für den Rest meines Lebens verdammt, sprich abgemeldet, auf Haustier-Status zurück gesetzt. Auch hier der allgemeine Trend:
Führungqualität bedeutet nicht Kompetenz, Geist und Liebe, sondern rücksichtsloses Durchsetzungsvermögen.
Wechsel der Peer-Group scheint unerlässlich, durch welche äußeren Dinge auch immer.
Schade. Das tut weh.
Weine viel, bin 'ent-täuscht' und stinksauer.

Vielleicht ist sowas ja aber auch ein wenig 'schicksalhaft':

Wer nie sein Brot mit Tränen aß,
wer nie die kummervollen Nächte
auf seinem Bette weinend saß,
der kennt euch nicht, ihr himmlischen Mächte.

Ihr führt ins Leben uns hinein,
ihr laßt den Armen schuldig werden,
dann überlaßt ihr ihn der Pein;
denn alle Schuld rächt sich auf Erden.

Johann Wolfgang Goethe, aus: "Wilhelm Meisters Lehrjahre"

15
Aug
2009

Wann? - Jetzt.

Gerade habe ich ein paar Sachen gefunden, die ich im Frühjahr so vor mich hin geschrieben hatte:


ALTERNATIVE

Heimkommen,
an einen Platz, an dem ich nie zuvor gewesen war,
das Feuer lodern sehen,
wo ich nie Holz gesammelt und eine Glut entfacht hatte,
den Durst stillen,
an einer Quelle, die ich nicht gesucht hatte,
gespeist werden,
obwohl ich keine Nahrung gejagt oder gesammelt hatte,
geliebt werden,
ohne irgend welche Verdienste vorweisen zu können,
bedeuteten mir
geborgene Glückseligkeit.
Die Aussicht,
wieder heimatlos umher zu irren,
zu frieren in der Dunkelheit,
zu hungern und zu dürsten,
allein und abgelehnt um Anerkennung zu kämpfen,
gehört nicht zu den Dingen, die mein Glück befördern können.

Also klage mich nicht an, nur weil ich traurig bin!
Ich habe allen Grund dazu.


Lass' mich allein in meinem Schmerz.
Du kannst nichts dafür,
dass ich deine Geschenke so wunderschön fand.
Vielleicht waren sie gar nicht so gedacht...

Das einzige, was du tun könntest,
kannst du nicht mehr:
mich lieben.


WANN ?

Es ist Frühling draußen, doch in mir ist Herbst.
Die lauen Lüfte lassen mich erschauern.
Der fröhliche Vogelgesang ist mir trauriges Lied.
Das Aufkeimen der Pflanzen in zartem Grün ist mir morbide und fahl.
Die sanfte Hügellandschaft kommt mir vor wie ein riesiger vermodernder Leichnam.

Wann kann ich aufhören, an dich zu denken?
Wann kann ich aufhören, dich zu begehren?
Wann kann ich aufhören, deine Schönheit zu bewundern?
Wann kann ich aufhören, mich deinem Zauber hingeben zu wollen?
Wann kann ich den schmerzenden Pfeil aus meinem Herzen reißen?
Wann kann ich aufhören, dich zu lieben?

Nie...???

Doch! Jetzt!

ENDLICH !!!

Das hat jetzt aber verdammt lange gedauert. Die Wunde schmerzt noch ein wenig, wenn ich irgendwo hinstoße, aber sie ist doch fast verheilt.
Artemis, du ist bei mir, und warst es die ganze Zeit. Dank sei dir dafür, ewiger Dank!

11
Aug
2009

Schwer von Begriff, oder was?

Au, Backe!
Seit ich 18 bin, lasse ich es mir immer wieder und gerne vorsingen, von der Ulla Meinecke, und begriffen habe ich jetzt erst. Unglaublich. Ich will aber doch gar nicht so doof sein... Was hat nur bewirkt, dass ich die Worte nicht in mich reinlassen konnte?
Na, warte, Dämon, auch dich werde ich erlegen, ich hab' deine Fährte aufgenommen, und wenn ich dich erwische, werde ich so deutlich auf dich zeigen, dass mein Zeigefinger dein Herz durchbohrt.

SCHLACHTFEST !!! Dein Blut werde ich trinken...

Das Lied (anhören bei last.fm):

Ich erklär' dir nicht die Welt,
erklär' dir nicht die Frau'n,
nach dem, was du seh'n willst
musst du selber schau'n.

Ich weck' dich nicht, frag' dich nicht,
trag' nicht deine Haut,
für die Stille in deinem Zelt
schlägt mein Herz zu laut.
Viel zu laut...

Ich bin jetzt unten am Ufer...

Und wenn du mit mir sein willst
bring' dein Boot zum Strand.
Und für den Sturm und für die Nacht...
...hast du meine Hand.

Mach dich zu mir auf den Weg,
ich hab's genauso weit.
Jeder Schritt, den ich zu weit geh'
kostet meine Zeit.
Es wär so schön mit dir zu seh'n,
wohin die Reise geht.
Wenn du nicht kommst geh' ich allein,
'demnächst' ist mir zu spät.

Ich bin jetzt unten am Ufer...

Und wenn du mit mir sein willst
bring' dein Boot zum Strand.
Und für den Sturm und für die Nacht...
...hast du meine Hand.
Boot, Meer, Frau und Licht
Hab' ich mal gepinselt...

Die nächste Liebe wird es einfacher mit mir haben.
Und ich mit ihr. Ich freu' mich jedenfalls schon mal - für uns beide!

2
Jun
2009

Back In Town!

Seid gegrüßt, oh, bezaubernde Hexen und liebevolle Zauberer!

Hier bin ich!Nun ja, ich habe immer mal so Phasen, und jetzt gerade ändert sich wieder mal was in meinem Leben. Diesmal wird's auch wirklich Zeit, und meine Götter tippen sich schon an die Stirn, was ich für einen Schmarrn zusammen mache. Aber ich bin eben ein Last-Minute-Typ: wenn's nicht wirklich brennt, versuche ich, mich mit einem kokelnden Toaster zu arrangieren anstatt ihn vom Strom zu trennen. 'Wird schon irgendwie gehen.' - Und irgendwann geht's dann halt nicht mehr, und erst dann erwache ich aus meiner Starre.

Und so kommt es, dass ich mich gerade wieder öffne für die Welt, meine Aufgaben hier, für andere Menschen, was - Göttin sei Dank! - all euch wunderbare Frauen mit einschließt.

Ich versuche das schon seit einer ganzen Weile, und endlich kommt wieder zum Vorschein, was ich über Jahre hinweg 'geübt' habe, aber zwischenzeitlich verbuddelt: Reger Geist, offenes Herz, Neugierde auf die Welt und die Menschen darin, Kontakt zu meinen Göttern und die Beendigung von Gefangenschaft oder sogar Verleugnung dessen, was mich eigentlich ausmacht.

Jetzt fühle ich, wie die Wärme in mir wächst, wie ich wieder Zugang zu meiner Kraft habe - von beidem habe ich genug, um auch anderen etwas abgeben zu können. Ich glaube, ich kann das Misstrauen mir selbst gegenüber wieder abbauen um das, was ich schon vergeblich versucht habe, endlich umsetzen, tatsächlich zu leben:
Neue Aufgaben, neue Wege, neue Menschen.

Wartungsmodus beendet - Funktion wiederhergestellt.

14
Mai
2009

Beltane

Lange nichts geschrieben, zumindest hier ins Blog. Okay, aber jetzt schreib' ich was, weil ich nämlich einen Anlaß habe, seit langem mal wieder.
Wir, Venayra und ich, haben diesmal nur zu zweit die Höhlenriten begangen.

Rauch über der Höhle
"Rauch über dem natürlichen Kamin der Höhle im Nachmittagslicht"

Erst war uns beiden Angst und Bange, daß wir uns gegenseitig zerfleischen könnten, so mit nicht recht sorgfältig aufgearbeitetem Beziehungsscherbenhaufen und jeder Menge Ängste und Schmerzen im Hintergrund. Aber alles ging gut.

Erstmal wollten die Großen da oben und da unten wissen, ob wir es wirklich ernst meinen: Fahrzeug bewußtlos (zunächst hielten wir es für mausetot), Bauer mit Traktor keine Zeit. Zufahrt zu unserem besonderen Logistikpunkt gesperrt, d.h. alles Material und Krimskrams ungefähr 1,5 km den Berg hochschleppen und Holz für 2 x Ritualfeuer nicht quer am Hang entlang, sondern steil von unten nach oben wuchten.

Nachdem wir uns gefügig, Kirchen-Christen würden sagen 'demütig', darauf eingelassen hatten, kam als nächstes die Aufarbeitung der teilweise schlechten Energien des letzten Jahres dran: Es war SCHEISSE kalt und regnete, wobei letzteres dazu führte, daß der nette Sommerwald eine graufinstere heimtückische Rutschbahn wurde (hatte ich das mit dem Holz schon erwähnt?), sodaß alles Material ein Vielfaches des normalen Kraftaufwandes verbrauchte. Irgendwann waren wir körperlich am Ende, mein Geist war immer wieder vollkommen leer.

Und genau DAS war's: Ein winziger, winziger Hauch von Nirvana,
nichts wollen,
nichts denken,
nichts begehren,
nichts festhalten,
nichts sagen,
alle Sinne abgeschaltet.

In einer magischen Umgebung mit einer ebensolchen Geschichte und zu einem magischen Ritual zeigte dieser Hauch eines Zustands der absoluten Freiheit wie auch Zufriedenheit natürlich deutliche Auswirkungen. Den Göttern sei Dank bei uns beiden. So konnten wir gut gelaunt das Ritual durchführen, konnten unser Ziel für das nächste Jahr mit Kraft erfüllen und uns an der Vereinigung von Gott und Göttin freuen. Dazwischen schien dann mal sogar ein wenig die Sonne, Artemis sei Dank, die uns ihren wunderbaren Wald doch auch mal wollte leuchten und strahlen lassen. So, hier noch ein paar Bilder, würde ich mal sagen:

Felskobold
"Felskobold im Nachmittagslicht"
RitualplatzRitualplatz von oben
"Der frisch hergerichtete Ritualplatz.
links: hinten der erst teilweise geschmückte Südaltar
rechts: Tanzplatz mit West- (blau) und Nordaltar (weiß)"


Wald
"Waldverzückung"

26
Okt
2008

Kaum kämpfe ich ein Vierteljahr...

...schon wird's besser!

Ich fange wieder an, zu funktionieren, wenn auch mit Einbrüchen und noch etwas wackelig auf den Beinen. Ich kann in bestimmten Situationen wieder Liebe in mir zulassen, ohne davon gleich in schmerzvolle Erinnerungen getunkt zu werden. Ich repariere Gegenstände, die ich hatte liegen lassen, ich räume Kleinkram auf, sortiere meine sieben Sachen. Sowohl im wörtlichen wie im übertragenen Sinne.

Endlich kehrt das alte Lebensgefühl zurück, zwar einerseits ungefragt ins Dasein geworfen zu sein, aber andererseits auch darin geborgen sein zu können. Denn was gäbe es noch für Optionen außer weiterzuleben? Und deshalb sind die Großen auch auf meiner Seite, so, wie sie auf eines jeden Seite sind, der das Leben annimmt.

Philosophie finde ich interessant zur Zeit, und die Verbindung zu finden von der geistig-intellektuellen zur emotionalen Ebene in mir, im Menschen. Gar nicht so einfach, und ich stelle fest, daß so mancher kluge Kopf um diesen Punkt einen großen Bogen gemacht hat. Zum Glück nicht jeder.

Ich werde klarer bekämpfen, was mir schadet, und nicht immer nur ausweichen, wodurch ich oft von meinem Weg mich hatte abbringen lassen. Entscheidungen gibt es da zu treffen, deren Kriterien mir (noch) nicht so recht geläufig sind, scheint mir. Maximalgeschwindigkeit im Lernen ist hier angesagt, um den "Kolateralschaden" zu minimieren!

Fernziel ist, die drei Eigenschaften Geist, Gefühl und Körperlichkeit endlich in Übereinstimmung zu bringen, am besten ganz deckungsgleich, um durch diesen Kanal, mich, die Kräfte fließen lassen zu können, die ich schon so lange kenne, und die ich fast so lang, wie ich sie kenne, verleugnet habe.

Mea culpa, mea maxima culpa!
"Entschuldigung, bitte!" an alle, die es mit ausbaden mußten.

Jedenfalls, die Rauhnächte dieses Jahr werden spannend. Allzu lang ist ja gar nicht mehr hin, Cassiopeia steht schon ziemich hoch am mitternächtlichen Himmel.

Und lasziv räkelt sich die bezaubernde Andromeda bis fast zum Horizont...

Holla!
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Andreas Stadelmann Hirn an, Hass aus.
eMail: public.andy(dings)WeB.De
Mi., 25. November '09, 05:57 h

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